Originaltitel: The Silence of the Lambs
Produktionsland: USA
Produktion: Ronald M. Bozman, Gary Goetzman, Edward Saxon, Kenneth Utt
Erscheinungsjahr: 1991
Regie: Jonathan Demme
Drehbuch: Thomas Harris (Roman), Ted Tally
Kamera: Tak Fujimoto
Schnitt: Craig McKay
Spezialeffekte: Dwight Benjamin-Creel
Budget: ca. 19.000.000 Mio. US $
Musik: Howard Shore
Länge: ca. 113 Minuten
Freigabe: FSK 16
Darsteller:
Jodie Foster: Clarice Starling
Anthony Hopkins: Dr. Hannibal Lecter
Scott Glenn: Jack Crawford
Ted Levine: Jame Gumb/„Buffalo Bill“
Brooke Smith: Catherine Martin
Anthony Heald: Dr. Frederick Chilton
Diane Baker: Senatorin Ruth Martin
Kasi Lemmons: Ardelia Mapp
Charles Napier: Lt. Boyle
Tracey Walter: Lamar
Roger Corman: FBI-Direktor Hayden Burke
Ron Vawter: Paul Krendler
Danny Darst: Sgt. Tate
Frankie Faison: Barney Matthews
Paul Lazar: Pilcher
Dan Butler: Roden
Chris Isaak: SWAT-Einsatzleiter
Obba Babatundé: Fernsehmoderator
Alex Coleman: Sgt. Jim Pembry
Daniel von Bargen: SWAT-Mitglied
George A. Romero: FBI-Agent in Memphis
Masha Skorobogatov: Clarice Starling als Kind
Handlung:
Die angehende FBI-Agentin Clarice Starling (Jodie Foster) bekommt einen Spezialauftrag:
Mit Hilfe des brillanten Psychiaters Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) soll sie versuchen, einen Serienkiller zu fassen.
Die Zeit drängt, denn "Buffalo Bill" hat bereits ein neues Opfer in seiner Gewalt.
Was das Team Starling/Lecter zu einem besonderen macht:
Lecter ist selbst ein verurteilter Mörder mit kannibalischen Neigungen...
Kritik:
Nach dem zumindest kommerziell nicht erfolgreichen „Blutmond“, legte Jonathan Demme mit seinen Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“ einen Überraschungserfolg hin.
Die Story wird zunächst ruhig erzählt, gewinnt dann aber im Verlauf immer mehr an Spannung bis einen der Film nicht mehr loslässt.
Die Darsteller sind erstklassig besetzt, als Detektivin wird die hübsche Jodie Foster als Clarice Starling sehr energisch, erfolgsorientiert, pflichbewust und dickköpfig zur Sache gehen. Ihre Leistung ist schlicht brillant neben dem intelligenten, manierlichen, höfflichen und verschlagenen kannibalistisch veranlagten Serienmörder Hannibal Lecter, jene Rolle von Anthony Hopkins ebenfalls nicht intensiver hätte aufgezeigt werden können, wohl der Beste je verkörperte Psychopath des gesamten Psychothriller-Bereiches, noch vor einem Norman Bates aus "Psycho".
So werden sich die beiden unterschiedlichen Hauptcharakter zusammentun, um jeweils ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen, denn es gilt einen weiteren Serienmörder zu fassen, den Buffalo Bill (Ted Levine später "The Hills Have Eyes - Remake"). Das Antwort-Frage Spiel „Quid pro Quo“ zwischen Hannibal und Clarice Starling ist mitreißend und aufgrund der zynischen Hannibals auch lustig ausgefallen. Hannibals Zelle ist schön düster geworden und eine stetige Bedrohung geht von ihm trotz Gefangenschaft noch aus. Das Finale bietet zudem eine qualvolle Folter an, natürlich ohne graphische Gewaltdarstellung wo ein in Frauenkleidern auftauchender Psychopath für packende Spannung sorgen wird.
Neben dem folgenden Film "Sieben" Dank seiner brillanten Hauptdarsteller sicherlich ein herausragendes Werk des Psychothriller Bereiches.
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