• sorry wenn ich "bohre". Das interessiert mich jetzt aber doch:

    Als Mills vor John Doe steht, wird ein Frame ganz kurz eingeblendet, wo Mills das lächelnde Gesicht seine Frau sieht.
    Kann das sein, das du glaubst, das Gesicht demzufolge im Karton gesehen zu haben?

  • Also da muss ich aber jetzt auch mal nachhaken. Also ich hab den Film unzählige male gesehen und ich kann mich nicht erinnern das am Schluss ein Kopf aus dem Karton gezogen wurde. Finde auch im Netz nichts darüber. Also ich glaube es erst wenn ich es selbst sehe, sprich, ein Screenshot wäre hervorragend. :)

    "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
    meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"

  • mir sind auch nur die ganz kurzen Frames aufgefallen, als Mills vor John Doe steht, sieht er (im Frames) das Gesicht seiner Frau und darauf drückt er ab.
    Bin nur auf die Frames gekommen (was mir zuvor gar nicht aufgefallen ist), weil ich im Netz darüber gelesen hab. So habe ich mal darauf geachtet.

  • Hintergrund:

    Nach David Finchers künstlerisch wie kommerziell enttäuschendem Kinodebüt Alien 3 hatte sich der mit Musikvideos etablierte Regisseur bereits wieder frustriert von Hollywood-Filmen abgewandt.
    Erst Andrew Kevin Walkers Drehbuch konnte erneut sein Interesse wecken, setzte es doch die kurz zuvor mit dem "Schweigen der Lämmer" höchst erfolgreich begonnene Verschmelzung von Kriminal- mit Horrorfilm fort.
    Die Rolle des enigmatischen Serienmörders „John Doe“ besetzte man mit dem aufstrebenden Charakterdarsteller Kevin Spacey, der nahezu zeitgleich in den üblichen Verdächtigen zu sehen war.
    Für letztere, ähnlich angelegte Darstellung eines bedrohlich kontrollierten Psychopathen erhielt er im Folgejahr den Oscar als Bester Nebendarsteller und zementierte seinen Ruf für diese Art Rolle, zu denen er immer wieder zurückkehrte wie in "Superman Returns" oder "House of Cards".

    Ursprünglich war Denzel Washington für die Rolle des Detective Mills vorgesehen, er lehnte jedoch ab.
    In einer alternativen Drehbuchfassung endete der Film mit einem Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Mills Doe am Mord seiner Frau Tracy zu hindern versucht.
    Brad Pitt war jedoch vom – schlussendlich realisierten – Ende so begeistert, dass er seine Zusage daran knüpfte.

    In der Szene, in der Mills John Doe jagt, stürzte Brad Pitt und brach sich den Arm.
    Der Unfall wurde ins Skript eingearbeitet.
    Drehbuchautor Andrew Kevin Walker hat einen Cameo-Auftritt vor der Titelsequenz als im eigenen Blut liegende Leiche.
    Auch Morgan Freemans Sohn Alfonso spielt im Film mit, als Kriminologe.
    Im Film wurde die Bleichauslassung (Kontrastverstärkung und Schwarzweiß-Überlagerung) angewendet.

    Die Produzenten des Films wollten Kevin Spacey als erstes im Vorspann nennen.
    Dieser weigerte sich jedoch, um die Kinogänger mit der Identität des Mörders zu überraschen. Spacey durfte deshalb weder den Filmpremieren beiwohnen noch Interviews geben – was er selbst als großen Vorteil ansah.
    Da Spacey zu Beginn des Films namentlich nicht genannt wird, ist er der Erstgenannte im Abspann und erhielt darüber hinaus dort eine zweite Nennung. Unüblich ist zudem, dass sich der Abspann abwärts statt aufwärts bewegt.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Achtung Spoiler!!!

    Display Spoiler

    Regisseur David Fincher hat kürzlich im Rahmen der Diskussion zum 30. Jubiläum des Films eine seit langem bestehende Frage zum Inhalt der "Box" in "Sieben" geklärt.
    In einem Interview ging Fincher direkt auf Gerüchte ein, dass in der ikonischen Szene ein Prothesenkopf verwendet wurde.
    Er erläuterte auch die praktischen Entscheidungen, die während der Produktion getroffen wurden, um den beabsichtigten Effekt zu erzielen.
    David Fincher:
    "Nein, das ist völlig lächerlich.
    Ich glaube, wir hatten eine drei bis vier Kilo schwere Fototasche.
    Wir hatten recherchiert, um herauszufinden, welcher Anteil von [Paltrows Gewicht] auf ihren Kopf entfallen würde."
    Er fügte hinzu:
    "Wir hatten also eine Vorstellung davon, wie viel das wiegen würde.
    Wir haben eine Perücke hineingelegt, damit, wenn Morgan [Freeman] die Schachtel aufreißt, noch etwas von dem Klebeband übrig ist, mit dem die Schachtel verschlossen war – ich glaube, es war ein Spritzbeutel und eine Perücke, und ich glaube, in der Perücke war ein bisschen Blut, sodass einige Haare zusammenklebten.
    Aber wie ich immer sage, man muss nicht sehen, was in der Schachtel ist, wenn man Morgan Freeman hat"

    Diese Enthüllung widerlegt die Behauptung, die Crew habe für den Film einen künstlichen Kopf angefertigt.
    Einige Berichte deuteten darauf hin, dass Steven Soderbergh ihn später in "Contagion" wiederverwendete.
    Stattdessen entwarf das Team die Requisiten, um realistische Reaktionen der Schauspieler hervorzurufen, ohne den Inhalt explizit preiszugeben.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Da ich HBO Max neu habe schaue ich einige Klassiker die dort zu finden sind, so auch "Sieben" .

    Angefangen habe ich diese Classic Time mit "American History X" , dann "Zodiac" und schliesslich "Sieben" .

    Was soll ich gross sagen?

    Film Geschichte.

    [film]10[/film]

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