• Originaler Titel: The Amityville Horror
    Produktionsland: USA
    Produktion: Elliot Geisinger, Ronald Saland
    Erscheinungsjahr: 1979
    Regie: Stuart Rosenberg
    Drehbuch: Sandor Stern
    Kamera: Fred J. Koenekamp
    Schnitt: Robert Brown
    Spezialeffekte: Dell Rheaume
    Budget: 4.700.000 Mio. US $
    Musik: Lalo Schifrin
    Länge: ca. 117 Minuten
    Freigabe: FSK 16, TV-Versionen oft cut

    Deutscher Kinostart: 17. Januar 1980


    Darsteller:

    James Brolin

    Margot Kidder

    Rod Steiger

    Don Stroud

    Murray Hamilton

    Handlung:

    Eines Nachts erschießt ein Sohn seine Familie im kleinen Örtchen Amityville. Die Polizei findet heraus, dass er Geisterstimmen gehört habe.
    Ein Jahr später zieht die Familie Lutz in das Haus. Während der Renovierungsarbeiten hören sie plötzlich Geräusche. Die Familie und auch die Personen im Umfeld scheinen sich zu verändern...


    Amityville Horror ist damals sicher nicht der erste Film mit unheimlichen Erscheinungen in einem Haus. Aber er ist bestimmt einer der bekanntesten Klassiker. Der Film schafft es, die Spannung sehr langsam, aber kontinuierlich aufzubauen. Die Familienmitglieder verändern sich und auch die Kirche weiß keinen Rat. Türen werden aus den Angeln gerissen. Der Hund findet etwas im Keller ... Die Geschichte ist in sich geschlossen und dabei gut von den Darstellern umgesetzt. Musikalisch kann man dem Film ebenfalls nichts vorwerfen.
    Für meinen Geschmack war der Film doch etwas zu harmlos. Wer großartig Blut oder (körperliche) Gewalt erwartet, ist hier falsch. Er erinnerte mich ein wenig an "Rosemary's Baby" oder auch "Shining". Dies wäre auch der einzige Punktabzug. Ansonsten eine gute Geschichte, angeblich nach einer wahren Begebenheit im Amityville, Long Island (NY), USA.

    [film]8[/film]

    "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

    Harlan Wade, F.E.A.R.

    Edited once, last by tom bomb (September 10, 2025 at 4:18 PM).

  • Für meinen Geschmack war der Film doch etwas zu harmlos. Wer großartig Blut oder (körperliche) Gewalt erwartet, ist hier falsch.

    Der Film hat doch einiges an Blut, allein wie James Brolin im Finale damit vollbesudelt ist. Welcher moderne Spukhausfilm hat sowas überhaupt zu bieten? Die sind doch vollkommen blutleer. ;) Die Geschichte ist gleich von Beginn an spannend, es wird nicht nur das Haus und Familie vorgestellt, sondern gleich von Beginn an bekommt man Eindrücke über die schlimme Vergangenheit des Hauses. Aufgebaut ist das Geschehen wie Das Omen oder Der Exorzist. Ein klein wenig schwer tu ich mich nur damit, dass dieser Dämon auhc ausserhalb des Gebäudes enorme Kräfte hat, dass wirkt ein bisschen übertrieben. Hat mich aber schaurig unterhalten, sind so einige Schocker dabei.

    [film]8[/film]




  • Ein weiterer Horrorklassiker. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und behaupte, dass Amityville Horror die Mutter aller Geisterhaus-Filme ist. Conjuring hat einiges davon abgekupfert. Und nur in der originalen Kinosynchro, denn niemand kann Norbert Langer ersetzen. :209:

    [film]10[/film]

    STRANGER THINGS 5

    Premiere: 26. November 2005 - 31. Dezember 2025

  • Der ausführende Produzent Samuel Z. Arkoff initiierte das Projekt nachdem er die Rechte an Ansons Buch erworben hatte. Ursprünglich war es als Fernsehfilm geplant , den Anson selbst adaptierte, als Arkoff das Drehbuch ablehnte, überarbeitete Drehbuchautor Sandor Stern den Film zu einem Spielfilm.

    Die Produzenten wollten den Film im echten DeFeo-Anwesen drehen, doch die Eigentümer verweigerten ihnen die Erlaubnis. Stattdessen begannen die Dreharbeiten im Oktober 1978 vor Ort in Tom´s River, New Jersey, gefolgt von Innenaufnahmen in den Tonbühnen von MGM in Los Angeles, die kurz vor den Weihnachtsfeiertagen abgeschlossen waren-

    "Amityville Horror" hatte seine Weltpremiere am 24. Juli 1979 im Museum of Modern Art, und kam drei Tage später in die Kinos.

    Der Film war ein großer kommerzieller Erfolg und einer der profitabelsten Filme seines Verleihs AIP Studios. Er spielte in Nordamerika über 80 Millionen Dollar ein und wurde damit zu einem der umsatzstärksten Independent Filme aller Zeiten, und auch zu einem der umsatzstärksten Horrorfilme der Geschihte des Kinos.

    Obwohl der Film bei seiner Veröffentlichung überwiegend schlechte Kritiken erhielt, brachte ihm die Filmmusik des Komponisten Lalo Schitgrin Nominerungen gür den Golden Globe, und den Oscar ein.

    Einige zeitgenössische Filmwissenschaftler betrachten den Film als einen der Klassiker des Horrorgenres, und er wird allgemein als wegweisender Beitrag zum Subgenre des zeitgenössischen Spukhausfilms angesehen .

    In seinem 1981 erschienenen Sachbuch Danse Macabre interpretiert der Horrorautor Stephen King den Film als Parabel auf die Ängste, die mit dem Eigenheimbesitz und dem finanziellen Ruin einhergehen, und verweist dabei auf die Wirthschaftskrisen in den 1970ern, und die häufigen Verweise auf Finanzthemen im Film, andere Filmwissenschaftler haben diese Lesart ähnlich bewertet.

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    Marketing:

    Die Produktion des Films wurde in den nationalen Medien breit beworben, als das Studio versuchte, Geschichten über „ungewöhnliche“ Vorkommnisse am Set zu erfinden (nicht unähnlich dem, was angeblich während der Dreharbeiten zu "Der Exorzist" passiert sein soll.

    Laut Brolin wurden er und Kidder vom Studio und der Presse gefragt:

    „Geht hier irgendwas Seltsames vor? … und wir suchten jetzt nach dem Zeug. Wir hätten ihnen am liebsten gesagt:

    „Oh ja, ihr werdet nicht glauben, was gestern passiert ist – mein Mittagessen ist mir vom Tisch in den Schoß gefallen.

    Um für die Premiere des Films zu werben, besuchten Brolin und Kidder in Begleitung der Presse das tatsächliche Haus in der Ocean Avenue 112.

    Brolin meinte später, das Haus sei viel „dichter“ gewesen als der Drehort.

    Sowohl Brolin als auch Kidder standen den Behauptungen des Buches skeptisch gegenüber.

    „Ich habe nicht geglaubt, dass das wirklich passiert ist“, sagte Kidder 2005 in einem Interview.

    Während der Pressekonferenzen zum Film wandte sich Kidder angeblich an die Produzenten, als sie gefragt wurde, ob sie den Behauptungen der Lutzes Glauben schenke, und diese antworteten:

    „Wir werden es nie verraten.“

    In einem Interview aus dem Jahr 2005 sagte Margot Kidder:

    Die Produzenten sagten uns, wir sollten sagen, all diese schrecklichen Dinge seien am Set passiert.

    Es war alles Blödsinn, es ist nichts passiert, aber es war lustig.

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    Rechtsstreitigkeiten:

    Nach der Veröffentlichung des Films kam es zu mehreren Rechtsstreitigkeiten zwischen der Familie Lutz und den Rechten an ihrer Geschichte.

    George und Kathy Lutz behaupteten, ihnen seien 50 Prozent der Rechte an Ansons Buch zugesprochen worden, ein finanzieller Anteil an den Filmrechten blieb ihnen jedoch verwehrt.

    Der Anwalt William Weber wurde daraufhin von den Lutzes verklagt, weil er ihnen angeblich geholfen hatte, ihre Erlebnisse zu erfinden und ihre Geschichte an Anson zu verkaufen.

    Im Gerichtsverfahren zu diesem Rechtsstreit gab George Lutz zu, durch die Veröffentlichung des Films 100.000 Dollar eingenommen zu haben.

    Im Jahr 2019 veröffentlichte das Magazin Forbes eine Liste mit den Einspielergebnissen von Horrorfilmen auf Grundlage der damaligen Kinopreise.

    Darin belegte "The Amityville Horror" mit einem bereinigten Bruttoumsatz von 310,3 Millionen US Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels den achten Platz, unter den Horrorfilmen mit den höchsten Einspielergebnissen aller Zeiten.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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