• Originaltitel: Graveyard Shift
    Produktionsland: USA, Japan
    Produktion: Ralph S. Singleton, Bonnie Sugar, Larry Sugar, William J. Dunn
    Erscheinungsjahr: 1990
    Regie: Ralph S. Singleton
    Drehbuch: Stephen King (Kurzgeschichte), John Esposito
    Kamera: Peter Stein
    Schnitt: Jim Gross, Randy Jon Morgan
    Spezialeffekte: FX Smith, Inc.
    Budget: ca. 10.500.000 Mio. US $
    Musik: Brian Banks, Anthony Marinelli
    Länge: ca. 82 Minuten
    Freigabe: FSK 16

    Darsteller:

    David Andrews: John Hall
    Kelly Wolf: Jane Wisconsky
    Stephen Macht: Warwick
    Andrew Divoff: Danson
    Vic Polizos: Brogan
    Brad Dourif: Tucker Cleveland

    Handlung:

    Nachdem sich in der alten, von Ratten verseuchten Spinnerei ein Todesfall ereignet, kann der Geschäftsführer Warwick nur durch Bestechung verhindern, dass die Fabrik geschlossen wird. Er muss den seit fast 100 Jahren als Abstellraum verwendeten Keller komplett aufräumen lassen, um der Rattenplage beizukommen. Für diese mörderische Drecksarbeit sucht er sich auch John und Jane aus, die ihm ein Dorn im Auge sind. Doch im total versifften Keller gibt es nicht nur jedem Menge Ratten, sondern auch eine riesige, mutierte Bestie.

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    Kritik:

    Pepsi killt Ratten!

    Die Ratten haben Gesichtsmimiken wo man genau weis wann sie Angst haben oder auf Rache gesühnt sind, dass ist schon erstaunlich und stellt die meisten Hollywood Darsteller von Heute vom Schauspiel her in den Schatten, wohl gemerkt von Ratten. Bei der guten Besetzungen im Film sind vor allem Brad Dourif (Chucky 1-5, Critters 4) oder Andrew Divoff (Wishmaster 1-2) bekannt. Die Ratten werden zunächst gerne mit Blechdosen abgeschossen, was wahrlich sehr überzeugend dargestellt wird, was man erstmal so hinbekommen muss. Die Riesenfledermaus-Kreuzung mit einer Ratte, bekommt man erst am Ende so richtig zu sehen und dabei gibt es auch den schleimigsten Goreeffekt. Bis dahin wird der Spannungsbogen durch das verborgen gebliebene Monsters oben gehalten, allerdings sind die Morde der Ratte etwas zu sehr im Off gehalten.

    Nachtschicht unterhält vor allem durch seine witzigen Dialoge, den Auseinandersetzungen der Kleinstadt-Charaktere und den ansprechend dreckigen und später gruseligen Kulissen von alter Fabrik über Kellergewölbe. Ein bisschen zu offensichtliche Pepsi Werbung ist noch dabei.

    Nachtschicht ist ein atmosphärischer und witziger Ratten-Gruselfilm mit dünner Story eher für Kurzfilme ausgelegt.

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