• Produktionsland: USA
    Produktion: Lene Bausager
    Erscheinungsjahr: 2014
    Regie: James Ward Byrkit
    Drehbuch: James Ward Byrkit
    Kamera: Nic Sadler
    Schnitt: Lance Periera
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Kristin Øhrn Dyrud
    Länge: ca. 89 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.03.2015


    Darsteller:

    Em : Emily Baldoni
    Kevin : Maury Sterling
    Mike : Nicholas Brendon
    Beth : Elizabeth Gracen
    Amir : Alex Manugian
    Laurie : Lauren Maher
    Hugh : Hugo Armstrong
    Lee : Lorene Scafaria

    Handlung:

    Eine Gruppe von acht Freunden geniesst bei guten Essen und netten Gesprächen den Abend, alsbald wird ihre Aufmerksamkeit jedoch von einem ungewöhnlichen Farbenspiel am Himmel abgelenkt, während sie rätseln was dieses Schauspiel ausgelöst hat, geht plötzlich das Licht aus, es gibt keinen Strom mehr.
    Die Stimmung kippt schlagartig, unter den anwesenden bricht erste Panik aus, zumal auch in der Nachbarschaft alle Häuser unbeleuchtet sind, bis auf eines, die Gruppe macht sich schliesslich auf dem Weg dorthin...

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Kritik:

    Film mit 2 Realitäten, vor den sich die Protagonisten verstecken. Hier wird allerdings von 8 Personen am runden Tisch gelabert ohne Luft zu holen, so dass man nur schwer folgen möchte. Passieren will hier sonst rein gar nichts und ich hab nach einer Stunde aus gemacht, da von nervige Darsteller absolut nur gestelzter Blödsinn gelabert wird. Wer daran glaubt und Zugang hat, der ist auch großer Fanatiker von Astro TV. Wieder mal grausam schlecht was Bildstörung hier unters Volk bringt, das Label hat sehr vielversprechend angefangen, ist aber nach den erstem guten Satz an provokanten Werken mittlerweile ein Label mit grausam langweiligen und albernen Schinken geworden. Schrott den man nicht auf Zelluloid brennen sollte, das Thema wurde zudem schon einige male brauchbarer umgesetzt. Die guten Kritiken kommen von bezahlten Reviewern und den Mitarbeitern des Labels zustande.

    [film]0[/film]


  • Coherence
    (Coherence)
    mit Emily Baldoni, Maury Sterling, Nicholas Brendon, Lorene Scafaria, Elizabeth Gracen, Hugo Armstrong, Alex Manugian, Lauren Maher
    Regie: James Ward Byrkit
    Drehbuch: James Ward Byrkit / Alex Manugian
    Kamera: Nic Sadler
    Musik: Kristin Øhrn Dyrud
    FSK 16
    USA / 2013

    Acht Freunde treffen sich nach längerer Zeit mal wieder zum Essen. Dass am selben Abend ein Komet nahe der Erde vorbeifliegt, findet zunächst nur am Rande Beachtung. Als aber die Mobiltelefone plötzlich verrückt spielen und im ganzen Viertel der Strom ausfällt, werden erste Zweifel wach, ob es sich tatsächlich nur um ein harmloses Himmelsphänomen handelt. Doch ein Notstromgenerator sorgt für Abhilfe und die Zweifel sind schnell zerstreut. Bis jemandem ein paar Straßen weiter ein zweites Haus auffällt, das offensichtlich als einziges im Viertel ebenfalls noch Strom hat. Und dann das Klopfen an der Tür und dann diese seltsame Nachricht in vertrauter Handschrift und dann… Wie gut kennst du eigentlich deine Freunde?


    Filmische Experimente sind immer wieder sehr reizvoll, was Regisseur James Ward Byrkit mit seinem Werk "Coherence" äußerst eindrucksvoll unter Beweis stellt. 8 Darsteller, ein geringes Budget und ein räumlich extrem eingeschränkter Schauplatz sind dabei die wohl wichtigsten Eckpfeiler einer Geschichte, die einzig aus unendlichen Dialogen besteht und zudem mit einer unruhigen Handkamera gefilmt wurde. Das mag jetzt manch einen vielleicht abschrecken und zugegebenermaßen wird das Geschehen die Meinungen auch ziemlich weit auseinander gehen lassen, denn während der Film für viele Leute ein kleines Juwel darstellen wird, dürften andere von einem langatmigen Experimentalfilm sprechen, in dem so gut wie nichts passiert. Rein inhaltlich bietet die Rahmenhandlung zunächst nichts Außergewöhnliches, doch die fast schon improvisiert anmutende Umsetzung des Ganzen zieht einen mit zunehmender Laufzeit immer stärker in seinen Bann und wirft dabei jede Menge Fragen auf, von denen am Ende längst nicht alle beantwortet werden. So offenbart sich zu Beginn auch ein eher banales Zusammentreffen einiger Freunde die lediglich einen schönen Abend miteinander verbringen wollen, um jedoch in der Folge mit höchst mysteriösen Phänomenen konfrontiert zu werden, für die es anscheinend keinerlei Erklärung gibt.

    Byrkit fügt seinem Szenario dabei jede Menge SCI/FI Elemente bei, verzichtet dabei gänzlich auf den Einsatz diverser Effekte und lässt lediglich seine Darsteller agieren, die sich immer tiefer in philosophischen Ansätzen ergehen, um sich die höchst merkwürdigen Ereignisse zu erklären. Die Grenzen zwischen Realität und unzähligen surrealen Momenten verschwinden dabei im Laufe der Story fast vollends und der Zuschauer muss wirklich höllisch aufpassen, damit er während der auftretenden Verwirrungen nicht gänzlich die Übersicht verliert. Das ist einerseits phasenweise recht anstrengend, macht aber auf der anderen Seite den ganz besonderen Reiz von "Coherence" aus. Mit zunehmender Laufzeit taucht man dann auch immer tiefer in die Abläufe ein und lauscht dabei aufmerksam den unendlichen Dialogen, die einem das Ganze zumindest ansatzweise erklären sollen. Immer mehr tritt dabei die Frage in den Vordergrund, wie viele verschiedene Realitäten es eigentlich gibt und ehrlich gesagt findet man darauf auch bis zum Ende keine wirkliche Antwort. Das ist jedoch auch überhaupt nicht nötig, denn Byrkit will die Fantasie des Betrachters anregen und ihm unzählige Interpretationsmöglichkeiten des Geschehens zur Seite stellen und diesen Schachzug kann man auch ohne Weiteres als absolut gelungen ansehen. Im Grunde genommen handelt es sich einmal mehr um einen dieser Filme, die man nur allzu gern als sogenannte "Hirnverbieger" bezeichnet und so dürfte schon einmal ziemlich klar sein, das "Coherence" längst nicht jeden ansprechen wird.

    Neben der hauptsächlichen SCI/FI Thematik rückt aber auch ein zweiter Schwerpunkt immer mehr in den Fokus, denn nicht nur die fast vollständige Zerstörung der Realität wird thematisiert, es entstehen nämlich auch immer größere Spannungen im zwischenmenschlichen Bereich. Handelt es sich am Anfang noch um eine gesellige Runde von anscheinend guten Freunden, so geben sich innerhalb der Geschichte immer größere Lebenslügen zu erkennen und die Protagonisten sehen sich unvermeidlich mit ihren eigenen dunklen Seiten konfrontiert. Geheimnisse kommen ans Tageslicht und die zu Beginn so tolle Fassade bröckelt immer mehr. Diese Kombination macht "Coherence" so besonders und lässt das Werk in meinen Augen zu einem kleinen Juwel aufsteigen, das trotz einer absolut minimalistischen Umsetzung ein Maximum an Spannung und Thrill garantiert. Natürlich liegt dies im Auge des jeweiligen Betrachters und nicht jeder wird diese Meinung teilen, aber James Ward Byrkit hat hier einen Film auf den Weg gebracht den man sich unbedingt anschauen sollte, um sich selbst sein eigenes Urteil zu bilden.

    "Coherence" wirft unzählige Fragen auf und spekuliert dabei auf die Interpretation des Zuschauers, der sich nur allzu gern von den mysteriösen Ereignissen gefangen nehmen lässt. Obwohl die Geschichte eigentlich nur aus Dialogen besteht entwickelt sich eine immer dichter und bedrohlich erscheinende Grundstimmung, die bis zur letzten Sekunde einen spannenden Filmgenuss beschert. Gleichzeitig wird das Szenario die Lager spalten und manch einer wird eventuell sogar vollkommen enttäuscht von diesem filmischen Experiment sein, das mir persönlich aber sehr viel Freude bereitet hat.


    Fazit:


    Gut agierende Darsteller, eine gelungene Mixtur aus SCI/FI und menschlichen Gefühlen und eine immer stärker schwindende Realität sind die Zutaten, die diesen Film zu einem absoluten Erlebnis machen. Einmal mehr hat Bildstörung eindrucksvoll unter Beweis gestellt wirklich außergewöhnliche Werke zu präsentieren, denn "Coherence" bietet wirklich alles, nur nicht den handelsüblichen Mainstream der die große Masse anspricht.


    [film]9[/film]

    Big Brother is watching you

  • Mit einer guten Story und Elementen aus Science Fiction und Drama, wurde ein packender und atmosphärischer Film geschaffen. Sehr dialoglastig und obwohl - bis auf einige Ausnahmen - nicht viel passiert, fand ich das Gesehene wahnsinning spannend und beunruhigend. Letztendlich wirft der Film Fragen auf, denn er ist schwer (be)greifbar, aber ein bisschen selber Denken kann ja auch nicht schaden, oder? :0: Top Veröffentlichung, wie man es von Bildstörung gewohnt ist.

    [film]9[/film]

  • Die guten Kritiken kommen von bezahlten Reviewern und den Mitarbeitern des Labels zustande.

    Oh Mann, Doom! Können wir Dich noch retten? :D

    Ich habe mit Science Fiction mehr am Hut als mit Horror, daher habe ich einen anderen Bezugspunkt zu solchen Filmen. Ich dachte auch erst so ein Kammerspiel wird langweilig, aber ich finde Coherence ist extremst spannend. Die Doppelgängerthematik wurde auch schon bei Another Earth, den ich ebenfalls richtig geil finde, behandelt. Bei Another Earth handelt sich allerdings um ein Drama und nicht um ein Thriller.

    STRANGER THINGS 5

    Premiere: 26. November 2005 - 31. Dezember 2025

  • Grade gesehen und er hat genau das geliefert, was ich erwartet habe. Ich mag solche Filme einfach. Kleine Minuspunkte für Kameraführung, an die ich mich etwas gewöhnen musste und die Synchron Stimme von Nicholas Brendon, die ich unpassend fand.

    PS: Geiler Song im Abspann.

    [film]8[/film]

  • Das US-Branchemagazin Deadline berichtet das eine Fortsetzung zu "Coherence" aktuell in der Entwicklung ist.
    James Ward Byrkit wird wieder Regie führen, gemeinsam mit Alex Manugian schreibt er auch um das Drehbuch.
    Das Sequel wird an die Ereignisse des ersten Teils anknüpfen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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