• Alternativer Titel: Slap Shot
    Produktionsland: USA
    Produktion: Stephen J. Friedman und Robert J. Wunsch
    Erscheinungsjahr: 1977
    Regie: George Roy Hill
    Drehbuch: Nancy Dowd
    Kamera: Victor J. Kemper
    Schnitt: Dede Allen
    Drehort: In Hmailton, N.Y. USA
    Eingespielt: 28.000.000 Mio US $
    Musik: Elmer Bernstein
    Länge: ca. 123 Minuten
    Freigabe: FSK 16

    Darsteller:

    Paul Newman: Reggie Dunlop
    Michael Ontkean: Ned Braden
    Strother Martin: Joe McGrath
    Jennifer Warren: Francine Dunlop
    Jeff Carlson: Jeff Hanson
    Steve Carlson: Steve Hanson
    Dave Hanson: Jack Hanson
    Yvon Barrette: Denis Lemieux

    Handlung:

    Der Film dreht sich um das fiktive Eishockey-Team der „Charlestown Chiefs“, das seine Heimspiele in der unterklassigen „Federal League“ in der „War Memorial Arena“ austrägt.
    Das Team, chronisch erfolglos und wegen der Pleite des größten örtlichen Arbeitgebers vor dem finanziellen Ruin stehend, soll zum Ende der Saison aufgelöst werden.
    In dieser Saison stoßen jedoch die Hanson-Brüder, drei langhaarige, bebrillte Schlichtlinge, die ebenso infantil wie gewalttätig sind, zur Mannschaft.
    Reggie Dunlop (Paul Newman), der schon recht betagte Spielertrainer, weigert sich zuerst, sie spielen zu lassen.
    Als jedoch der Erfolg weiterhin ausbleibt, lässt er sie schließlich doch auf das Eis, wo sie sofort mit ihren mörderischen Checks und wüsten Prügeleien die Gegner einschüchtern und so die Herzen der Fans gewinnen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Big Point im Sportfilm Bereich, ein echter Brüller.
    Bei einer Auflistung der 100 besten Filme für Männer (The 100 Greatest Guy Movies Ever Made) des Männermagazins Maxim (August 1998) landete der Film auf Rang 1.
    Der Film hatte eine bleibende Wirkung auf die Eishockey-Kultur. Die Trikots der „Chiefs“ aus dem Film werden bis heute von Fans getragen und die Darsteller der Hansons (Steve Carlson, Jeff Carlson und Dave Hanson) erfreuen sich einer bleibenden Popularität.

    Als Reminiszenz an den Film wurde das in der ECHL spielende Team der Johnstown Chiefs nach den Chiefs im Film benannt und trägt seine Spiele in der War Memorial Arena, benannt nach der gleichnamigen Spielstätte im Film, aus.
    Wer hier nicht lacht ist wahrscheinlich X - Chromsominhaber^^, hilft garantiert gegen schlechte Laune. [film]9[/film]


    Die Hanson Brüder im Einsatz:

    Die Hanson-Brüder, die zur Zeit der Dreharbeiten 19, 20 und 21 Jahre alt waren, genossen nach dem Film eine lange Karriere im professionellen Eishockey – Jeff spielte insgesamt 11 Jahre in einer Hockeyliga, Steve 14 Jahre (davon eins in der NHL) und Dave 10 Jahre (davon ein halbes in der NHL).
    Ähnlich wie im Film waren sie im wirklichen Leben für ihre Aggressivität bekannt. So kam Jeff Carlson in der Saison 1974/75 auf insgesamt 264 Strafminuten in 64 Spielen, Jack Carlson sammelte in der gleichen Saison 248 Strafminuten.
    Dave Hanson stellte im Januar 1976 gar einen Mannschaftsrekord auf, als er in einem Drittel 38 Minuten auf die Bank musste.

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  • Ich komme übrigens mit dem deutschen Filmtitel immer durcheinander. Kannte den Streifen bisher nur unter "Schlagschuss". War das nur der TV-Titel? "Schlappschuss" klingt einfach unfreiwillig scheiße, komisch und total unmartialisch (kann es sein, dass das einfach ne missglückte 1:1 Übersetzung eines deutschen Nichteishockeykenners ist?). "Schlagschuss" hingegen is geläufiger Eishockeyjargon und hat viel mehr Esprit. lolp

  • Kritik:

    Bei der Premiere damals ziemlich verrissener Schwachsinnsfilm, denn hier geht es mehr ums prügeln als um Eishockey, kann man sich kaum vorstellen das so Eishockey gespielt wurde. Der Film ist definitiv zu sehr überdreht, aber auf Grund dessen wurde er kurz vor dem Millennium ebenfalls wiederentdeckt, gelangt auf Platz 1 in einer Liste echter Männerfilme. Es wird hier geprügelt bis der Arzt kommt und diese Szenen sind zumindest unterhaltsam, die Rahmenhandlung wirkt hingegen streckenweise ein bisschen zäh, wenn gleich nicht uninteressant, die Story ist aber recht platt. Die Stärke des Schlappschuss ist bei den Charakteren zu suchen, auch wenn Paul Newman mit seinem grauen Haaren als Spielerkapitän eigentlich zu alt wirkt, hinterlässt er doch einen charismatischen, machohaften Eindruck. Das Highlight sind allerdings die 3 Nerdbrillenträger im Eishockeyteam, die Hanson-Brüder, die auch die 3 größten Schläger im Team sind und die für derbe Lacher im Film sorgen. Ob nun Yongblood oder Schlappschuss der beste Eishockeyfilm ist, lässt sich schwer beurteilen, beide haben von der Story her ersichtliche Schwächen, Schlappschuss bietet viel Männerprolligkeit, Yongblood viel Teenspaß. Da wäre noch der sehr gute Sudden Death, aber der ist weniger als Eishockeyfilm zu sehen.


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