Originaltitel: Evil Dead
Produktionsland: USA
Produktion: Bruce Campbell, Sam Raimi, Robert Tapert, Irvin Shapiro
Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Sam Raimi
Drehbuch: Sam Raimi
Kamera: Tim Philo
Schnitt: Edna Ruth Paul
Spezialeffekte: Sam Raimi, Bart Pierce
Budget: ca. 375.000 Tausend US $
Musik: Joe LoDuca
Länge: ca. 85 Minuten
Freigabe: FSK 16 (Neuprüfung)
Deutscher Kinostart: 10. Februar 1984
Darsteller:
Bruce Campbell als Ash Williams
Ellen Sandweiss als Cheryl Williams
Richard DeManincor (als Hal Delrich) als Scott
Betsy Baker als Linda
Theresa Tilly (als Sarah York) als Shelly
Sam Raimi als Local Fisherman und die Stimme von Evil Dead
Robert G. Tapert als lokaler Fischer
Bob Dorian als Professor Knowbys Stimme
Handlung:
Ashley will mit seinen Freunden eigentlich nur Urlaub in einer kleinen Hütte mitten im tiefsten Wald machen. Doch als er zufällig im Keller der Hütte auf die Aufzeichnungen eines Wissenschaftlers und ein seltsames okkultes Buch, das Necronomicon, stößt, weckt er uralte böse Kräfte. Plötzlich wird der Urlaub zum gnadenlosen Höllentrip, denn alle dämonischen Mächte versammeln sich zu einem blutig-lustigen Schlachtfest...



Kritik:
Eine alte Hütte im abgelegenen Waldgebiet dort zieht es 5 Teenager hin, welche an diesem Platz ihre Ferien verbringen wollen. Auf Erkundungstour erblicken sie einen staubigen Keller welcher ein Buch (Das "Necronomicon") zur Dämonenbeschwörung sowie ein Tonband in sich birgt. Sie blättern etwas in diesem Buch und spielen das Tonband ab. Auf diesem Band befinden sich Formeln zum Beschwören von Dämonen aus der lebendigen Waldumgebung, was sie zunächst aber nicht mitbekommen. Diese Wesen welche man körperlich nicht zu Gesicht bekommt ergreifen nun Besitz von Lebenden und ein Entkommen scheint nicht mehr möglich.
Mit diesem Low Budget Werk von Regie Neuling Sam Raimi wurde zweifelsohne Filmgeschichte geschrieben. Ein Beitrag der selbst Heute im Horrorgenre noch seines gleichen sucht. Das liegt nicht nur an den gelungenen Splatter/Gore Szenen sondern viel mehr an der düsteren Atmosphäre in einer erschreckenden Kulisse inklusive dem hohen Gruselfaktor. Aber nicht nur hiermit kann Tanz Der Teufel überzeugen, denn die Mischung mit einem hohen Spaßfaktor und viel Spannung macht es. Der Humor ist ein ausschlaggebendes Instrument geworden, was man sogar als Vorlage für das zukünftige "Fun Splatter Subgenre" bezeichnen kann.
Die jungen und unbekannten Darsteller liefern eine überzeugende Leistung ab, herausragend zu erwähnen ist Bruce Campbell als Ashley Williams welcher sich nun ebenfalls Kultstatus verschaffen konnte.
Die Kamerabewegungen im lebenden Waldgebiet sind großartig geworden. Das Make-Up der Besessenen hätte nicht passender ausfallen können. Der Sound besteht aus instrumentalen Tönen welche den Gruselfaktor unterstützen.
Im Keller der Hütte gibt es zudem ein Plakat von Wes Cravens "The Hills Have Eyes" zu erspähen.
Auch bei diesem Meisterwerk sollte man auf eine ungeschnittene Fassung zurückgreifen um ihn im vollem Umfang genießen zu können. Nach mehrmaligem anschauen dieses Filmes wird er immer noch nichts an seiner Atemraubenden Wirkung verlieren. Ganz im Gegensatz zu dem was Sam Raimi Heut zu Tage mit Spiderman in Hollywood veranstalten muss.
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