Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen

  • Alternativer Titel: Backdraft
    Produktionsland: USA
    Produktion: Raffaella De Laurentiis, Brian Grazer, Todd Hallowell und Pen Densham
    Erscheinungsjahr: 1991
    Regie: Ron Howard
    Drehbuch: Gregory Widen
    Kamera: Mikael Salomon
    Schnitt: Daniel P. Hanley und Mike Hill
    Set Dekoration: Jodie Lynn Tillen
    Budget: ca. 75.000.000$
    Musik: Hans Zimmer
    Länge: ca. 131 Minuten
    Freigabe: FSK 16

    Darsteller:

    Kurt Russell: Stephen McCaffrey
    William Baldwin: Brian McCaffrey
    Robert De Niro: Donald Rimgale
    Donald Sutherland: Ronald Bartel
    Jennifer Jason Leigh: Jennifer Vaitkus
    Scott Glenn: John Adcox
    Rebecca De Mornay: Helen McCaffrey
    J.T. Walsh: Abgeordneter Marty Swayzak
    Jack McGee: Schmidt
    Clint Howard: Ricco, Pathologe
    David Crosby: 70er Jahre-Hippie

    Handlung:

    Die irischstämmigen Brüder Stephen McCaffrey und Brian McCaffrey sind Feuerwehrmänner in Chicago, auch ihr Vater war Feuerwehrmann und ist bei der Ausübung seines Berufs ums Leben gekommen.
    In der Stadt kommt es in einem Wohnhaus zu einer gewaltigen Explosion, bei der ein Mann getötet wird. Der Brandermittler Rimgale untersucht den Fall.
    Aufgrund der durch den Lokalpolitiker Swayzak durchgesetzten Einsparmaßnahmen bei der Feuerwehr kommt er bei den Untersuchungen jedoch nur langsam voran.

    Nach seiner Ausbildung wird Brian durch Einmischung seines Bruders in dessen Einheit versetzt. Brian ist wenig begeistert, bei Brians erstem Einsatz bekommt er es gleich mit einem Großbrand zu tun.
    Er handelt während dieses Einsatzes eigenmächtig und gefährdet dadurch die Kollegen; sein Bruder Stephen als Verantwortlicher der Einheit macht ihm Vorwürfe.

    Brian lebt sich zwar immer besser ein, jedoch macht ihm sein Bruder immer noch das Leben schwer. Bei einem Einsatz zögert Brian in die Flammen zu gehen, er zweifelt an sich und weiß nicht mehr, ob dies der richtige Job für ihn ist. Er redet mit seiner Ex-Freundin Jennifer, die mittlerweile im Rathaus für Swayzak arbeitet. Er bekommt den Job bei den Brandermittlern, der ihm vorher schon angeboten wurde, da lehnte er jedoch ab.

    Brian beginnt seinen neuen Job bei den Brandermittlern unter dem Leiter Rimgale. Sie besuchen einen Pyromanen im Gefängnis, um einer Sitzung seines Bewährungsausschusses beizuwohnen. Als dieser ihn gerade auf Bewährung entlassen will, greift Rimgale ein und überzeugt den Ausschuss von der Gefährlichkeit des Mannes, er bleibt daraufhin weiter in Haft, es kommt zu einer weiteren Explosion in einem Theater, und wieder wird ein Mann dabei getötet...

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Natürlich ist das Hollywood, und natürlich sind hier die Explosionen und gewaltigen Feuersbrünste wesentlicher als die eigene Geschichte, die ist jetzt nicht so heiss das man sich an diesem Actiondrama alleine die Finger verbrenennen könnte.
    Als Mischung aber sehr gelungen, ein Star Ensemble das es Krachen lässt.
    Im Kino auch wieder ein wirkliches Ereignis, das daheim vielleicht etwas weniger beeindruckend daher kommt. [film]8[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Kritik:

    Ron Howard und der Kampf um den Katastrophen-Feuerwehr-Film schlecht hin. Das Feuer lebt hier förmlich, kann sich zurückziehen und plötzlich mit seinen Feuerpranken zuschlagen, es wird mehr als Bestie dargestellt. Auch im Film geht es um einen Killer der die Feuerbrände legt und es gibt einige Ermittlungen der Feuerwehrleute auf eigener Basis. Eigentlich sollten so was Ermittler und Polizisten übernehmen, aber gut, so richtig nachdenken sollte man hier allgemein nicht. So richtig hab ich nämlich den Beweggrund für das Legen der Feuer nicht verstanden und warum der Brandstifter dann auch noch für das eigene Leben gerettet werden muss und das zeigt ein scheitern des Drehbuchs von Gregory Widen (Highlander, God's Army) auf. An Explosionen gibt es hier eine Menge, die gut ausschauen und rasant wirken, der Actionfan kommt sicher auf seine Kosten. Die Leichen sehen im Film realistisch aus, da hat die Make-Up Effektcrew gutes geleistet. Dazu sehr atmosphärische Aufnahmen von der Stadt und auch den Rauschwaden. Ein paar Bettszenen hätte man gut rauskürzen können, weil diese hier nur für kleine Längen sorgen. Auf Darstellerseite hat Kurt Russell einen starken Part und Robert De Niro einen charismatischen Part zu bieten, hingegen wirkt William Baldwin zunächst blass kann sich aber als Charakter im Film etwas entwickeln, zu sehen vor allem am Ende, dennoch kann Baldwin im Vergleich zum restlichen Cast nicht mithalten, so dass man auch schon von Fehlbesetzung sprechen muss. Der Soundtrack will zunächst nicht so richtig passen, fährt aber im Finale doch großes Geschütz auf.

    Bekämpft wird diese Unzulänglichkeit an Drehbuchvorlage mit Emotionen und Seele. Howard hat den Kampf verloren, oder doch nicht? Welcher Feuerwehr-Horrorfilm ist besser?

    [film]7[/film]

    Filmsound:

  • Hab mir den Film eigentlich nur aufgrund von Bewertungen und Kurt Russell angeguckt lolp
    Ich muss sagen: gelohnt hat es sich.
    Der Film war zwar nicht der Überflieger aber stabil.
    Schauspielerisch passte alles und die Geschichte wusste noch zu unterhalten.
    Leider war er etwas lang geraten mit einer Laufzeit von über zwei Stunden.
    Der Film wird dann stark wenn man die Feuer-Szenen sieht.
    Für mich ein solider Actionfilm der vielleicht noch interessanter für Feuerwehrmänner ist
    [film]6[/film]

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