
Alternativer Titel: Dawn of the Planet of the Apes
Produktionsland: USA
Produktion: Thomas M. Hammel, Rick Jaffa
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Amanda Silver, Rick Jaffa
Kamera: Michael Seresin
Schnitt: Stan Salfas
Kostüme: Melissa Bruning
Budget: ca. 170.000.000$
Musik: Michael Giacchino
Länge: ca. 130 Minuten
Freigabe: FSK 12
Kinostart Deutschland: 14.08.2014
Deutsche DVD & Blu-Ray (+3D) Fassung: 05.12.2014
Darsteller:
Caesar : Andy Serkis
Dreyfus : Gary Oldman
Cornelia : Judy Greer
Ellie : Keri Russell
Malcolm : Jason Clarke
Kodi :Smit-McPhee
Carver : Kirk Acevedo
Maurice : Karin Konoval
Rocket : Terry Notary
Rationer : Lucky Johnson
Koba : Toby Kebbell
McVeigh : Kevin Rankin
Ash : Larramie
Handlung:
Nachdem die Affen einee Revolution und den Aufstand gegen die Menschen begonnen haben, kämpft eine Gruppe von Wissenschaftlern in San Francisco ums Überleben.
Der Anführer in Form des Schimpansen Caesar, muss derweil in der Gemeinschaft der intelligenten Affen darum Kämpfen seine Führungsrolle zu behalten, denn auch andere beanspruchen diese Position für sich...
Kritik von Dr.Doom:
Ein bisschen sehr Vorhersehbar ist die Fortsetzung des Affentheaters und hätte somit zu Beginn etwas gestraft werden können. Für über 2 Stunden bietet das Drehbuch trotz genug Konfliktpotenzial keine Überraschungen und das kann etwas enttäuschen wenn man mit hohen Erwartungen heran geht. Dafür ist das Werk emotional gute Popkornunterhaltung mit genug witziger Action im letzten Drittel (Affen mit Maschinengewähren die Pferde reiten und Grimassen schneiden.
), wo Regisseur Matt Reeves alle Register zieht, man könnte den Stil von Revolution zwar auch als etwas zu Hollywood schmalzig bezeichnen, zumindest für eine Apokalypse, dass ist aber eine Art Darstellung gegen die ich nicht so viel habe, denn Charaktere und Gefühl ist mir noch wichtiger als Kunst, Haudrauf und Sterilität wie es im großen Kino Heute zumeist angesagt ist. So entwickelt sich die Reihe doch um Welten echter als z.B. die Hobbit, Marvel oder erst recht die Transformers Reihe.
Matt Reeves ist nun endgültig im großen Blockbusterkino angekommen und macht dort weiter wo er mit dem Let Me In Remake qualitativ aufhörte und feiert nun hiermit einen großen Kassenerfolg als einen der Top Kinohit des Jahres, größer als einst sein Cloverfield es war. Einige derbe Logikschnitzer fallen übrigens genau wie einst in Cloverfield (mit den Handykameras) wieder auf, so dass ich insbesondere bei einer Szene derb lachen musste, die wurde mal wieder nur hirnrissig und überflüssig integriert, um die Moderne anzusprechen. Gary Oldman nutzt ein Touchscreen Gerät um sich Bilder von früher anzuschauen. Dabei stellt sich mir die Frage, wenn vor zehn Jahren hier die menschliche Zivilisation zusammen gefallen ist, wie können dann in der Gegenwart solche Geräte entwickelt worden sein, da selbst die Stromzufuhr nicht gewährleistet ist. Trotz primitiver Sprachwiese der Affen, die erst langsam das Sprechen erlernen, strahlen sie Lebendigkeit und Emotionen ja Charakter aus und Andy Serkis passt wieder in die Rolle des Caesar, natürlich mit moderne Computereffekte digitalisiert, was dann nicht ganz die selbe schaurige Wirkung erreichen kann wie die Originale es hatten. Gary Oldman kann als Darsteller charismatisch durchaus überzeugen. Jason Clarke als Gutmensch ist hingegen eine ganze Ecke zu blass und langweilig, genau so wie seine Frau. Bei der Besetzung hätte man sicher allgemein noch etwas mehr bieten können.
Guter letzt gehört Revolution sicher zu den besten Kinofilmen des Jahres, da es schön inszeniertes, vorhersehbares aber lebendiges und erheiterndes Popkornkino ist. Nicht mehr und nicht weniger als das, also Erwartungen komplett erfüllt.
Typischer Affendialog der Bezug zum aktuellen Blockbusterkino hat und dadurch ergibt sich dann meine hohe Bewertung:
„Caesar schwach!“
„Koba schwächer!“
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