• Produktionsland: Kanada
    Produktion: Frank Siracusa
    Erscheinungsjahr: 2013
    Regie: Peter Wellington
    Drehbuch: Jeremy Boxen
    Kamera: Luc Montpellier
    Schnitt: Christopher Donaldson
    Spezialeffekte: Brock Jolliffe
    Budget: -
    Musik: Asher Lenz, Stephen Skratt
    Länge: ca. 88 Min
    Freigabe: FSK 16
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung (Capelight Pictures): 29. November 2013

    Darsteller:

    Malin Akerman
    Tyler Labine
    Dan Petronijevic
    Lucy Punch
    Benjamin Ayres
    Kenneth Welsh

    Handlung:

    Todd (Tyler Labine) und seine Freundin Cammie (Malin Akerman), die sich gegenseitig "Toodles" und "Cuddlebum" nennen, flüchten sich vor dem Alltagsstress in das Cottage von Todd's Eltern, um ein schönes Wochenende allein zu verbringen. Außerdem ist es bereits beschlossene Sache, dass Todd Cammie einen Heiratsantrag auf einer Insel unweit des Seeufers vor dem Cottage machen soll.
    Doch die Idylle wird rüde gestört, als auf einmal Todd's chaotischer Slacker-Bruder Salinger (Daniel Petronijevic) mitsamt seiner spiritistisch veranlagten, russischen Freundin Masha (Lucy Punch) auftaucht und das Seehaus für eine Party in Beschlag nehmen möchte.

    Kritik:

    In diesem schwarzhumorigen Film aus Kanada geht es um das Paar Todd (Tyler Labine, bekannt aus Tucker & Dale vs. Evil) und Cammie, die ein entspanntes Wochenende im Familienhaus von Todds Eltern verbringen möchten. Doch Todds Bruder stört die Idylle, und das schmeckt den beiden so gar nicht. Daraufhin rutscht Todd etwas die Hand aus, und das Schicksal voller Zufälle, Unfälle und Missgeschicke nimmt seinen Lauf. Zur Story ist eigentlich alles gesagt, das Ganze spielt sich zwar nicht so ab wie bei Tucker & Dale vs. Evil, aber der Film ist deutlich an erstgenannten angelehnt. Allerdings leider nicht ganz so überzeugend. Die Geschehnisse beginnen ziemlich schnell, der Film beginnt gut, und steigert sich zu Beginn des zweiten Drittels, ich habe mich phasenweise nicht mehr eingekriegt vor lauter Lachen. Tyler Labine spielt seine Rolle als tollpatschigen Ja-Sager einfach klasse. Malin Akerman in der Rolle seiner dominaten Freundin, kann meiner Meinung nach, nicht ganz so überzeugen. Die Story wird im letzten Drittel ziemlich konfus und einfallslos. Der Film verliert an Fahrt, da wurde viel Potential verschenkt, denn besonders im Hauptteil, habe ich mich köstlich amüsiert. Das Ende ist dann ziemlich böse, man kann es aber nicht ernst nehmen, wie den ganzen Film. Aber das soll man vermutlich auch nicht.

    Die Kritiken die ich bisher zu diesem Streifen gelesen habe waren alle durchschnittlich bis sehr schlecht. Diese Meinung kann ich nicht teilen, denn ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn das letzte Drittel nicht so Meins war. Aber ich finde Tyler Labine einfach phasenweise zum todlachen. Die Goreeffekte sind auch gelungen und einfach witzig anzuschauen. Wer einen zweiten Tucker & Dale vs. Evil erwartet, wird bitter enttäuscht, wer aber den Kopf ausschaltet, ein paar Bier bereitstellt, und die Erwartungen etwas zurückschraubt wird sich bestens unterhalten fühlen.

    [film]6[/film]

    [bier]8[/bier]

    Auge um Auge, Zahn um Zahn ..

  • Kritik:

    Die Aufmachung/Kulisse erinnert stark an Tucker and Dale vs Evil mit gute Darsteller und eine unterhaltsame, witzige Handlung. Als Horrorfilm ist das Werk aber zu harmlos, stellenweise hätte man das Tempo doch noch etwas höher halten können. Insgesamt ordentlicher Genreschnitt zum einmal ausleihen, so wird man nicht enttäuscht.

    [film]6[/film]

  • Wer bei Cottge Country denkt, es handele sich um einen reinen Partysplatter, der wird 100%ig enttäuscht sein. Es handelt sich hierbei um eine rabenschwarze und böse Komödie. Wenn man den Film startet, weiss man von Anfang an, was einen bevorsteht. Schon bei den ersten Minuten kommt man aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Cottage Country ist böse, aber auch niedlich. Der Aufbau ist dynamisch, besitzt teils aber auch ein wenig Leerlauf. Der Leerlauf wird aber durch die nette Art von Humor wieder gutgemacht, zumal sich das Geschehen von Minute zu Minute steigert und in einem wirklich sarkastischen Schluß endet. Der Blutgehalt ist eher gering, wobei die Effekte wirklich klasse gemacht sind. Cottage Country macht Spaß, ist recht sarkastisch und unterhaltsam.

    [film]7[/film]

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