Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

  • Alternativer Titel: The Secret Life of Walter Mitty
    Produktionsland: USA
    Produktion: Samuel Goldwyn Films
    Erscheinungsjahr: 2013
    Regie: Ben Stiller
    Drehbuch: Steve Conrad
    Kamera:Stuart Dryburgh
    Schnitt: Greg Hayden
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. 90.000.000$
    Musik: Theodore Shapiro
    Länge: ca. 115 Minuten
    Freigabe: FSK 6
    Darsteller: Ben Stiller, Kristen Wiig, Adam Scott, Sean Penn u.a.

    Inhalt:
    Ein Korrektor (Ben Stiller), der für ein „Life“-Magazin arbeitet, kommt in der realen Welt nicht zurecht. Er hat weder Durchsetzungsvermögen, noch das nötige Selbstvertrauen. Deswegen zieht er sich immer in seine Fantasy-Welt zurück, wo er alles ausleben kann, was er in Wahrheit nicht ist.

    Trailer:

    Kinostart in Deutschland: 01.01.2014
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 02.05.2014

    Ab sofort mein meist erwarteter Film des Jahres! Trailer ist Superschön und zugleich beängstigend xD

  • Kritik:

    Es wird von dem Hauptdarsteller Ben Stiller und seiner Freundin Kristen Wiig abgehakt und geschwollen gesprochen, das ist zurzeit Mode, es ist aber auch langweilig denen beim Techtelmechtel dabei zuzuhören. Trotz noch vielversprechendem Beginns, bis genau bekannt wird das die Firma in dem Stiller arbeitet, Leute entlassen muss und nur noch Online sich vermarktet, ab da ist die Handlung weg. Inwiefern es sich hierbei um ein Remake des Klassikers „Doppelleben des Herrn Mitty“ handelt und was an Handlung dafür übernommen wurde, kann ich allerdings nicht klären und ist hier auch nicht so wichtig. Die Handlung ist im Verlauf nämlich nicht mehr vorhanden und wird lediglich durch einen Vulkanausbruch, durch trotteliges Radfahren und durch einen Sprung ins Meer wo ein Hai wartet, also durch ein wenig Action bereichert. Die Botschaft hinter der Handlung ist im Verlauf kaum noch zu erkennen, es ist zudem Schwachsinn das Tagträumer plötzlich zum Abenteurer werden, nur weil auf dem letzten gedruckten Magazin ein bestimmtes Bild drauf soll. Wenn man den an sich fest eingestellten Stiller vielleicht mit einer Entlassung gedroht hätte, wäre es ansatzweise in Verbildung mit einem nervlichen Zusammenbruch vorstellbar, dass er aus sich raus kommt, aber so wie es hier präsentiert wird, ist es absolut lächerlich was die Glaubwürdigkeit angeht. In Grunde ist Stiller mit seiner Ken-Puppe zudem fehlbesetzt, hier hätte ein 12 jähriger besser in die Haupthandlung gepasst und zwar von Marcus Antturi der hier in seiner ersten Filmrolle mit Biberverschnitt präsentiert wird, dessen Skateboardtricks könnte man wenigstens glauben und der Film wäre nicht als Nerdkino für die Masse verkauft worden sondern als das was er ist, ein flacher Kinderfilm von Schwingungen und Bildergalerien angetrieben. Wenn hier Kristen Wiig meint David Bowie's Space Oddity mit der Holzgitarre schlecht nachsingen zu müssen, dann fühlt man sich gleich bei Bohlens DSDS Zuhause. Instragram und Facebook Freunde werden hier auch erwähnt, dies auf einem abgelegenen Kutter vom letzten Hinterwäldler serviert ist Schwachsinn und weder lustig noch dient es der Handlung oder den Charakteren, es soll wohl zeigen das auch der letzte Vollpfosten bei diesem Post-Bilder-Galerien jetzt mit dabei ist.

    [film]2[/film]

  • Ein wunderschönes Feel Good Filmchen in einer schönen Geschichte verpackt, die mich doch durchaus emotional mitgenommen hat. Die üblichen klischees lässt er wie ich finde auch recht schnell hinter sich und hin und wieder wird er fast ein wenig melancholisch aber nur fast lolp. Die Bilder sind jedenfalls unglaublich schön, die lustigen einlagen sind auch gut platziert. Für mich ein herrliches Kinoerlebniss vieleicht mit der message doch nicht nur auf den grauen Boden zu blicken sondern auch mal zu den Sternen und das man manchmal eben einfach das machen muss was gut führ einen ist und aus den treibsand Altag auszubrechen. :)

  • Der Film ist viel zu amerikanisch, viel zu glatt und überraschungsarm. Dennoch: Der Film ist unterhaltsam und wohl Ben Stillers bester Film. Eine schöne Ode an die Reiselust und daran, unbedingt die Dinge anzugehen, die man sich immer erträumt hat. Sicherlich ist da viel romantisches Denken dabei. Aber es ist ja schließlich auch ein Film... (: Meine Bewertung schwankt zwischen 6 und 7.
    [film]6[/film]

  • Hat mich der Trailer noch sehr geflashed und ich war gespannt wie ein Flitzebogen, so war der Film ansich nicht wirklich schlecht, aber irgendwie beliebig, weder Fisch noch Fleisch, nie wirklich lustig, nie wirklich Drama, nie wirklich Fantasy, irgendwie von allem ein bisschen nichts wirklich richtig, dazu wie oben geschrieben irgendwie Aalglatt. Man hat zudem das Gefühl Ben Stiller würde lieber rumkaspern als auf Ernst zu machen. Hat mich nicht überzeugt das Teil. Konnte man mal schauen, aber bleibt nicht wirklich in Erinnerung.

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