• Alternativer Titel: The Odessa File
    Produktionsland: Großbritannien, Deutschland
    Produktion: John Woolf
    Erscheinungsjahr: 1974
    Regie: Ronald Neame
    Drehbuch: Kenneth Ross und George Markstein
    Kamera: Oswald Morris
    Schnitt: Ralph Kemplen
    Spezialeffekte: Richard Richtsfeld
    Budget: ca.
    Musik: Andrew Lloyd Webber
    Länge: ca. 123 Minuten, Originalfassung: 130 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Deutscher Kinostart: 7. Februar 1975

    Darsteller:

    Jon Voight: Peter Miller
    Maximilian Schell: Eduard Roschmann
    Mary Tamm: Sigi
    Maria Schell: Frau Miller
    Derek Jacobi: Klaus Winzer
    Peter Jeffrey: David Porath
    Klaus Löwitsch: Gustav Mackensen
    Kurt Meisel: Alfred Oster
    Hannes Messemer: General Richard Glücks
    Shmuel Rodensky: Simon Wiesenthal
    Ernst Schröder: Werner Deilmann
    Günter Strack: Kunik
    Noel Willman: Franz Bayer
    Martin Brandt: Marx
    Hans Caninenberg: Dr. Ferdinand Schultz
    Heinz Ehrenfreund: Shapiro
    Towje Kleiner: Salomon Tauber

    Handlung:

    1963 schickt der israelische Geheimdienst Mossad einen Agenten nach Deutschland, um eine Firma ausfindig zu machen, die für die Ägypter ein Raketenlenksystem herstellt.
    Die Geheimdienstinformationen besagen, dass die Odessa genannte Organisation dahinter steckt.
    In Hamburg erfährt der Journalist Peter Miller am Tag der Ermordung John F. Kennedys vom Selbstmord des jüdischen Mitbürgers Salomon Tauber.
    Der ihm freundschaftlich verbundene Kriminalbeamte Karl Braun überlässt ihm das Tagebuch des Toten. Darin liest er von den Unmenschlichkeiten, die der verstorbene Salomon Tauber im Rigaer Ghetto miterleben sowie erleiden musste. Insbesondere beschreiben die Zeilen die Grausamkeiten des Schlächter von Riga genannten Kommandanten Eduard Roschmann.
    Als Miller von einem Vorfall im Hafen von Riga liest, bei dem Roschmann einen Offizier der Wehrmacht erschoss, wird er stutzig.
    Miller beschließt, Nachforschungen über den Verbleib Roschmanns anzustellen. Weder die Weigerung seines Chefredakteurs, ihm dafür einen Auftrag zu erteilen, noch die sorgenvollen Äußerungen seiner Freundin Sigi und seiner Mutter können ihn davon abhalten.
    Ein Freund des Toten verrät ihm, dass Roschmann noch lebt...

    Kritik:

    Die Deutsche Co Produktion hält was sie verspricht, zahlreiche internationale Stars gespickt mit Deutschen Darstelleren wie Günther Strack oder Klaus Löwitsch in Nebenrollen.
    Ein Spannungsbogen gezogen von Minute 1 bis zum Finale nach knapp 2 Stunden.
    Nazi Jäger Simon Wiesenthal war an der Produktion um authenzität dabei und bemüht das ganze möglichst realistisch zu machen - gelungen.
    Ein Politthriller der ein dunkles Kapitel aufzeigt ohne anzuklagen sondern aufzeigt.

    [film]9[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Verliert nichts an Wirkung, gestern habe ich ihn mir erneut angeschaut nachdem ich wieder einmal Horrorfilmtechnisch ein böses Erlebnis hatte, ich brauchte etwas erdiges, echtes.
    Klar strukturiert und hat das gewisse etwas, wie kann man das beschreiben?
    Es ist einfach da, anschauen!

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Hintergrund:

    Der Produzent John Woolf, der Drehbuchautor Kenneth Ross und der Filmeditor Ralph Kemplen arbeiteten ein Jahr zuvor bereits bei einer anderen Forsyth-Verfilmung zusammen, an "Der Schakal".

    Die in Roman und Film geschilderte Flucht Eduard Roschmanns vor den Behörden entspricht weitgehend den historischen Tatsachen.
    Der tatsächliche Schlächter von Riga jedoch starb im Jahr 1977 in Paraguay.
    Gerüchte besagten, dass er von der Odessa selbst getötet wurde, die ihr Dasein durch den vom Film ausgelösten Medienrummel gefährdet sah.
    Da jedoch die Existenz einer solch zentralen Geheimorganisation von Historikern bezweifelt wird (siehe Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen), kann dies nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.

    Simon Wiesenthal war als Berater bei der Produktion des Films beteiligt.

    Drehorte waren Hamburg, Salzburg (u. a. Wasserschloss Anif), München, Delmenhorst und Heidelberg sowie die Filmstudios Bavaria Film, Grünwald, und Pinewood Studios, Buckinghamshire, England.

    Sowohl die deutsche Kinoversion als auch alle Ausstrahlungen im deutschen Fernsehen sind geschnitten.
    Es fehlen u. a. Szenen von Gräueltaten Roschmanns im Konzentrationslager.
    Die deutsche DVD ist ungeschnitten, die vorher fehlenden Szenen wurden aber nicht auf Deutsch nachsynchronisiert und sind mit deutschen Untertiteln versehen.

    Eine Schlüsselrolle spielt die Arcadia-Klinik in Delmenhorst, die Miller für seine Legende verwendet.
    Diese Klinik ist rein fiktiv.

    Der Schauspieler Jon Voight wird in der deutschen Fassung von Christian Brückner synchronisiert.

    Das Lied Christmas Dream von Perry Como, das am Anfang des Films aus Millers Autoradio zu hören ist, wurde von Andrew Lloyd Webber für den Film komponiert. Den Text schrieb Tim Rice – die deutschsprachigen Textpassagen steuerte André Heller bei.
    Der Knabenchor der ebenfalls im Titel zu hören ist, sind die aus London stammenden London Boy Singers.

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