• Alternativer Titel: Stählerne Todesgriff der Shaolin
    Produktionsland: Hongkong
    Produktion: Fan Hsia
    Erscheinungsjahr: 1977
    Regie: Ng See Yuen
    Drehbuch: Tung Lu
    Kamera: Hai Chang
    Schnitt: Hsiung Pan
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Fu Liang Chou
    Länge: ca. 102 Min.
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Yuen Biao, Phillip Ko, Tino Wong Cheung, John Liu, Hwang Jang-Lee, Corey Yuen, Yuen Shun-Yi



    Hu Lung ermordet den Vertrauten des Ministers. General Chow Wu Fung hat Hu Lung kurz zuvor als Leibwächter engagiert. Der Verdacht fällt auf den General und er muss flüchten um seine Unschuld zu beweisen.

    Zu Beginn werden dem Zuschauer ausführlich der „Eiserne Panzer“ und die „Adlerkralle“ erklärt. Später lernt dieser noch den „Eisernen Finger“ kennen. Anschließend befindet sich die „Stahlfaust“ schnell auf Kurs und mit kleinen Überraschungen und Wendungen wird hier ein Film geboten, der von seiner Kurzweiligkeit dominiert wird.

    Wie in vielen anderen Produktionen aus Hongkong erkennt man auch hier schnell einen gewissen Hang zum Westernkino. Landschaften und Locations lassen den Charme von italienischen Desperados versprühen die in Verkleidung einen Ausflug nach Asien machen um dort ohne Colts, allerdings mit Fäusten und Stahl für Randale zu Sorgen.

    Innerhalb der Besetzung macht John Liu als General Chow Wu Fung einen guten Eindruck. Gleiches kann man von Tino Wong Cheung als Sheng Yu behaupten. Des weiteren sorgt Lee Hoi-Sang als feiger und hinterhältiger Fiesling Hu Lung für angenehme Unterhaltung.

    Wie bereits angesprochen, ist „Die Stahlfaust“ ein Eastern für den das Wort Langeweile ein Fremdwort ist. Die Story ist mit Wendungen angereichert und es ist immer was los.

    Im Punkte Soundtrack bekommt man einige bekannte Klänge geboten, wie z.B. das oft und immer erfolgreich eingesetzte Shaft Theme. Eine weitere bekannte Melodie ist “There will come a morning” welche von Don Powell interpretiert und in „Django kennt kein Erbarmen“ eingesetzt wurde.

    Fazit: Ein Eastern, der den Freunden des Genres viel Freude bereiten wird. Auch Genreneueinsteiger können hier auf ihre Kosten kommen.

    [film]8[/film]


  • Scher einer der besten John Liu Arbeiten

    Story nicht wichtig u zum Vergessen, dafür tolle Kampfszenen, die einfach nur rocken! John Liu & seine Beinarbeit ist eh eine Klasse für sich und wenn dann noch Hwang Jang-Lee als Bösewicht mitmischt kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

    Corey Yuen und Yuen Biao sind in kleinen Rollen ebenfalls zu sehen!

  • dürfte wohl einer der bekanntesten eastern hierzulande sein. wahrscheinlich den meisten nur in erinnerung, nicht wegen dem filmtitel oder der story, sondern dem finale, wo es um die wenigen verwundbaren punkte am körper des eisernen panzers geht und dann das symbolische bild eingesetzt wird, in dem eine hand rohe eier zerquetscht. lolp also, zumindest ich denke beim film zuerst an diese szene. ist mir schon seit kindheitstage bekannt. den filmtitel wusste ich aber lange zeit nicht, nur das er öfters in der glotze lief..

    I know nobody's listening 'cos you're all looming, but I got a shot of hot rock 'n roll for you anyway... - KOKLA Red River Rock 'n Roll Request.

  • Originaltitel : Ying Zhao Tie Bu Shan
    Alternativer Titel: Stählerne Todesgriff der Shaolin
    Produktionsland: Hongkong
    Produktion: Fan Hsia
    Erscheinungsjahr: 1977
    Regie: Ng See Yuen
    Drehbuch: Tung Lu
    Kamera: Hai Chang
    Schnitt: Hsiung Pan
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Fu Liang Chou
    Länge: ca. 102 Min.
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Yuen Biao, Phillip Ko, Tino Wong Cheung, John Liu, Hwang Jang-Lee, Corey Yuen, Yuen Shun-Yi

    Inhalt :

    Chang ist ein Sicherheitsoffizier und dient loyal seinem Kaiser.
    Sein Freund und Mentor ist der kaiserliche Berater Chan Lu Fong, welcher schon seit etlichen Jahren im Dienste des Ming Kaisers steht.
    Eines Tages trifft ein Fremder namens Hu Long in der Stadt des Kaisers ein um ein altertümliches Schwert zu überreichen.

    Da Hu Long für einen Feind gehalten wird muss er sich mit den Wachen des Kaisers eine handfeste Auseinandersetzung liefern.
    General Chang ist sofort von seinem Kampfstil begeistert und will ihn vom Fleck weg für die kaiserliche Garde engagieren.
    Doch dies entpuppt sich als großer Fehler, da Hu Long ein Betrüger und Attentäter ist der den Berater hinterrücks ermordet.
    Und da es keinen einzigen Zeugen gibt wird Chang des Mordes an Chan Lu Fong bezichtigt.

    Nun ist es an der Zeit für den General sich zu befreien , den wahren Mörder zu finden,den Beweggrund des wahren Mörders herauszufinden und seine Unschuld zu beweisen.
    Auf seinem Pfad der Gerechtigkeit trifft Chang auf einen heranwachsenden Jungen und seine ältere Schwester.
    Dieser Junge beherrscht die "eiserne Finger" Technik und bringt dem General selbige auch bei.

    Die Technik des "eisernen Fingers" ist die einzige Kampftechnik mit der man die "eiserne Rüstung" durchdringen kann.
    Wird Chang im Stande sein den Mörder ausfindig zu machen und dessen Beweggründe für den Meuchelmord erfahren?
    Wird er seine Unschuld beweisen können und in der Lage sein den Attentäter zu besiegen?


    Trailer:

    Meinung :

    STAHLFAUST ist einer von diesen Old School Martial Art Eastern Flicks den man einfach lieben muss, ist trotz seiner Laufzeit kurzweilig und macht großen Spaß.

    Der englische Titel des Films lautet übrignes "The Invincible Armor (dt. : Die unbezwingbare Rüstung)".
    Denn im Film ist der Oberbösewicht ein Meister des "Hard Chi Kung" und kann seinen (fast) ganzen Körper in eine Rüstung transformieren.

    Die Kämpfe im Film, die nicht zu knapp kommen, sind sehr gut choreographiert und lassen bei Martial Arts Fans keine Wünsche offen.

    Der Soundtrack des Films ist einfach nur genial und Fans des Spaghetti Westerns dürfte auffallen, das der Score dem Film "Der Tod ritt Dienstags (original Titel : I Giorno dell'ira)" mit Giuliano Gemma und Lee van Cleef "entliehen" - oder darf man gestohlen sagen - wurde.

    Wie in so vielen Old School Eastern Flicks ist die Story doch recht dünn gehalten und dient eigentlich nur dazu die Protagonisten von einem Kampf zum nächsten zu transportieren (was aber nichts macht, da Martial Arts Fans ja eigentlich gute & viele Kämpfe sehen wollen).

    Auch die Dialoge sind nichts extravagantes und eigentlich schon zig mal in einem solchem Film runtergeleiert worden.

    Ich spreche von Dialogen wie

    der Gute : " Du hast meinen Meister getötet und dafür wirst du nun büßen!"
    Bösewicht : " Was macht dich da so sicher? Mein Kung Fu ist stärker und nun wirst auch du sterben! HaHaHaHa"

    Seht ihr, ich wusste ihr wisst wovon ich spreche :254:

    Hwang Jang Lee und John Liu, zwei Top Kämpfer, reißen den Bildschirm mit ihren Kampfskills wirklich auseinander - auch wenn sie hier noch nicht das volle Potenzial ihres Könnens zeigen!

    Es ist wirklich kaum zu glauben das John Liu laut seines Lehrers (und ebenfalls Darsteller) Tan Tao Liang Probleme mit der flexiilität gehabt haben soll, besonders wenn man sieht wie der Mann sein Bein im Stand
    mal ganz locker bis an seinen Kopf drückt!

    Eventuell hätte es "STAHLFAUST" nicht geschadet wenn man das Skript ein wenig dramatischer und mit mehr Plottwists geschrieben hätte um den Betrachter etwas mehr raten zu lassen wer nun Gut und wer Böse ist.

    Aber Schwamm drüber, denn hier bekommt man als Martial Arts Fan eigentlich alles geboten was das Herz begehrt.
    Das wären zum einem Kampftechniken wie Adlerklaue, eiserner Finger,unbezwingbare Rüstung und geniale High Kicks von John Liu.

    Aber auch die Fans von den stereotypischen Bösewichten kommen hier nicht zu kurz - ich spreche von denen mit den langen,weißen Bärten und Haaren und böser Lache.

    Dies wird im letztem Drittel sogar nochmal bis ans Limit gepusht, den dort bekommt man sogar einen Zweikampf der weißhaarigen und bärtigen Meister zu sehen.

    Die Eröffnungssequenz ist auch nur genial und erinnert stark an Filme wie die "36 Kammern der Shaolin" oder die "Bronzekämpfer" Filmreihe, wo man erstmal von einem Offsprecher einen Einblick in die Kampftechnik erzählt bekommt.

    Wenn ihr solche Old School Punch & Kick Flicks genauso so gerne schaut wie ich, dann wird sich "STAHLFAUST" schnell in eure Favoritenliste einnisten.

    Die Gründe dafür wären (um mal ein paar zu nennen) :
    - das Drehbuch ist ausgelassen und amüsant
    - die Kämpfe sind super genial
    - alle Männer mit langen Bärten sehen gleich aus
    - die Dialoge sind (unfreiwillig) komisch

    Ihr werdet beim schauen lachen und euch an den Kopf fassen aufgrund der (positiv) schrecklichen Synchro, den Dialogen und den schauspielerischen Leistungen.

    Ich kann mir gut vorstellen das Tarantino aus diesem Film auch einige Fragmente in seinen Kill Bill 2 hat einfließen lassen.

    Übrigens hat auch die Rap Truppe "Wu Tang Clan" einige der Dialoge aus der englischsprachigen Fassung des Films für ihren Alben gesampelt.

    Das einzige was mir als 70ger Eastern Fan jetzt noch zu sagen bleibt ist :

    7,5 von 10 eisernen Fingern

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