
Produktionsland: Neuseeland
Produktion: Philippa Campbell
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Jonathan King
Drehbuch: Jonathan King
Kamera: Richard Bluck
Schnitt: Chris Plummer
Spezialeffekte: Weta Workshop
Budget: -
Musik: Victoria Kelly
Länge: ca. 83 Minuten
Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
Darsteller: Nathan Meister, Danielle Mason, Peter Feeney, Tammy Davis, Glenis Levestam, Tandi Wright, Oliver Driver, Matthew Chamberlain, Nick Fenton, Sam Clarke, Eli Kent, Nick Blake, Richard Chapman, Louis Sutherland, Ian Harcourt
Inhalt:
Henry Oldfield hat seit Kindheit eine Phobie vor Schafen. Als er nach Jahren in sein Heimatdorf zurückkehrt um seinen Anteil der elterlichen Farm an seinen Bruder Angus zu verkaufen, ahnt er nicht welche gefährliche Gen-Experimente sein Bruder mit den Schafen treibt. Als dann noch zwei Umweltaktivisten versehentlich ein mutiertes Schaf befreien, nimmt das Unheil seinen Lauf und tausende von Schafen verwandeln sich zu blutrünstigen Killerbestien.
Trailer:
Blu-Ray: 15.01.2013
Kritik:
Ein Fun-Splatter der auf Neuseeland gedreht wurde? Peter Jackson (Braindead, Bad Taste, Herr der Ringe) hat auf diesem schönen Land schon so einige Granaten erschaffen, warum sollte es bei diesem Tierhorror nicht auch funktionieren, um schönen Horror-Spaß zu erzeugen.
Die gut gemachten Schafspuppen sind gefährliche auf Menschenfleisch fixierte Monster mit bissige Splattereffekte der "Weta Workshop" ("Braindead", "Herr der Ringe", "King Kong"). Vor allem der Humor funktioniert sehr gut, ausser man geht zu verbissen heran. Wer bei diesem Film nicht Lachen kann, sollte sich selbst hinterfragen, wie es mit seinem Humor Verständnis eigentlich bestellt ist.
Was noch positiv auffällt, sind die Darsteller, die eine sympathische Leistung anbieten. Es gibt also keine üblichen und dusseligen Teenager für dieses Genre. Die grünen und idyllischen Landschaftsaufnahmen hätte man als Schauplatz nicht besser wählen können und Abwechslung durch unterschiedliche Mutationen der Schafe, wird gut angeboten. Wo man zudem nie so wirklich weis, welche Wolltiere aus der Masse denn nun richtig gefährlich sind, was auch Spannung erzeugen wird. Die Angriffe der Schafe wird in Horden sehr atmosphärisch und bedrohlich rübergebracht. Als Höhepunkt wird man einen mutierten Schafs-Menschen erleben.
Regisseurdebütant Jonathan King hat mit dem Independent-Film "Black Sheep" das Tierhorrorgenre neu, spaßig und dosiert CGI haft belebt, lässt somit die letzten Jahre anhand (nur) ordentlicher, durchschnittlicher bis miserabler Beiträge fast schon vergessen. Sicherlich ein zu empfehlender Partyfilm, aber auch spannende Unterhaltung.
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