• Originaltitel: 自殺サークル
    Alternativtitel: Suicide Club
    Herstellung: Japan, 2002
    Regie: Sion Sono
    Darsteller: Ryo Ishibashi, Akaji Maro, Masatoshi Nagase, Saya Hagiwara, Hideo Sako, Takashi Nomura, Tamao Sato, Mai Hosho, Yoko Kamon, Rolly, Masato Tsujioka
    Genre: Horror
    Laufzeit: ca. 99 Min.
    Freigabe: Deutschland: ab 18
    Kinostart: 09.03.2002


    Veröffentlichungen:

    DVD Deutschland:25.04.2005 (I-On New Media)

    Inhalt:

    Tokio, Shinjuku U-Bahn-Station: 54 junge Mädchen begehen kollektiven Selbstmord, indem sie sich vor die Bahn werfen. Die Polizei muss hilflos mit ansehen, wie infolge dessen eine wahre Welle von Selbstmorden junger Menschen das ganze Land schockiert. Inspektor Kuroda stößt bei seinen Ermittlungen auf eine mysteriöse Website, die die Wurzel allen Übels zu sein scheint. Als dann ein sadistischer Psychopath festgenommen wird, der sich selbst als Anführer des "Suicide Clubs" bezeichnet, scheint der Fall gelöst. Doch die Selbstmorde gehen weiter...[/align]

    Meine Meinung:

    Einer der schönsten Japan-Shok nach Battle Royal, es sind gute Schauspieler dabei, die es schaffen die ganze Sache glaubwürdig zu machen! Bekommt von mir [film]9[/film] Punkten!!!

    Trailer:

    Das Gesicht eines Menschen sieht man im Licht,

    seinen Charakter erkennt man im Dunkeln.

    Edited 2 times, last by Black_Dragon83 (August 8, 2007 at 10:29 PM).

  • Ziemlich krass was man hier geboten bekommt.In Japan begehen wohl viele Jugendlich Selbstmord was dem Film eine Sozialkritische note verleiht.Die Splatterszenen sind mal wieder ein Genuß. Auch die Schaupieler stellen sich gut dar.So ganz verstanden hat den Film wohl keiner was aber bei Asiafilmen nichts ungewöhnliches ist.Ein Film muss ja auch nicht alles aufklären sondern auch einiges im dunklen lassen.Der film macht auch so Spaß weil man miträtselt was es mit den Suiciden auf sich hat.

    Mainstream is Dead,Dead,Dead!!

  • so weit ich weiss ist Selbstmord die häufigste Todesursache für einen unnatürlichen Tod in Japan. irgendwie kommen die mit den Stress nicht klar.

    Den Fim mag ich nicht so, fand den langweilig und hab nach der hälfte abgebrochen.....

  • Der Film ist eigentlich ganz ok, nur teilweise recht schwer zu verstehen, aber am Ende hat man dann doch endlich erkannt, warum die ganzen Jugendlichen den Freitod gewählt haben. Von der Story her auf jeden Fall ganz gut, nur hätte man viel früher darauf eingehen sollen und es nicht ganz so kompliziert machen. Die Splatterszenen sind ganz ansehnlich, aber am Anfang und wenn sich die Jugendlichen von der Schule stürzen mal wieder typisch japanisch.. das Blut sprizt einfach nur so..


    Wertung: [film]7[/film]

  • Quote

    Original von Masanobus-Ichigo ^^
    hm, ich hab mir den film nur mit englischen untertitel angesehen..
    fand ihn auch nicht soo berauschend..

    Dem kann ich mich nur anschließen, die Splatterszene am Anfang ist das einzig gute an dem Film finde ich und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich den Film wirklich verstanden habe , aber das Ende finde ich einfach nur doof.

    [film]4[/film]

  • Mir hat der Film ganz gut gefallen weil es ein typischer
    Film ist.

    Schulmädchen, Blut, tolle Schauspieler.

    Ein Film der Atmosphäre schafft und
    zum nachdenken anregt.

    Genau ein Film der meinen Vorstellungen
    eines solchen Titels entsprechen. ^^

  • Hmm gute Frage.
    Ich bin mir nicht ganz sicher.
    Ist schon ne ganze Weile her, das ich des Manga gelesen habe.
    Die Musik und die Sounds im Film fand ich klasse!
    Die hätten zum Manga auch gut gehören können. =P
    Aber da ich generell Manga besser finde (außer bei BR)
    glaub ich, war es hier auch wieder so.

    Und du?

  • Ich hab mir den BR Manga erst garnicht gekauft...
    (Kannte die Zeichnungen schon und hab mal in
    den japanischen Manga reingeschaut gehabt.)
    Als BR Fan eigentlich ne Schande. ^^'

    Aber solche Filme zeigen einem doch eigentlich
    nur, das Manga Verfilmungen nicht immer nur
    der letzte Mist sind. =D

  • Hm, ja die Zeichnungen sind echt nicht das Wahre.
    Aber was mich am meisten stört sind diese sinnlosen Sexszenen -__- Ich steh nicht sonderlich auf sowas :O

    Right :D Der Film ist echt klasse
    :3
    Hast du eigentlich aus das Buch zum Film/Manga gelesen? *3*
    Ich lieeee~be es :3

  • Back to topic:

    Als Meisterwerk kann man diesen Film wohl kaum bezeichnen. Die schauspielerische Leistung war zwar vergleichsweise akzeptabel (Obwohl teilweise aufgrund von zu kleinem Budget auf Laienschauspieler zurückgegriffen wurde :rolleyes:) aber dafür hat die Regie so einiges vermurkst. Oft (eigentlich immer) wirkte die Einspielung der Musik (Die eigentlich die Dramatik steigern sollte) an genau der falschen Stelle platziert und auch das Ende des Filmes war nicht zufriedenstellend. Es kam mir so vor als hörte der Film mitten im geschehen auf. So brauchte ich einen Moment um zu realisieren das das in der letzten Szene der Abspann sein sollte. Mir ist durchaus bewusst das sich dieser Film kritisch mit den Thema Gesellschaft und die damit teilweise in Japan verbundene Isolation auseinandersetzt. Jedoch habe ich wohl den Inhalt des Filmes nicht ganz verstanden, da hier auch auf die Fragen "Wie?" und "Warum?" nicht wirklich eingegangen wird.

    Fazit: Für die Splatterfans sind einige gute Szenen dabei. Jedoch wurde der Fokus wohl zusehr darauf gelegt, denn es fehlt an Inhalt.

    FSK6 Der Prinz bekommt die Frau
    FSK16 Der Böse bekommt die Frau
    FSK18 Alle bekommen die Frau

  • Fand den Film recht gut. Geht mit einem heiklen Thema um was sehr präsent zu sein schein in Japan was Leistungsdruck angeht unter Jugendlichen.
    Auch wenn man Vieles nicht erklärt bekommt hat der Film und seine Szenen eine Wirkung, der man sich nicht entziehen kann.
    Viele Szenen und Storyelemente haben mich an The Hypnostist erinnert. Leider hat die US-DVD eine relativ bescheidene Bildqualität:-(

  • Alternativer Titel:
    Produktionsland: Japan
    Produktion: Seiya Kawamata, Atsushi Numata, Junichi Tanaka, Toshiie Tomida, Toyoyuki Yokohama , Seiji Yoshida
    Erscheinungsjahr: 2001
    Regie: Shion Sono
    Drehbuch: Shion Sono
    Kamera: Kazuto Sato
    Schnitt: Masahiro Ohnaga
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. 250.000$
    Musik: Tomoki Hasegawa
    Länge: ca. 99:31 Min. (inkl. Abspann)
    Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe/
    Darsteller: Ryo Ishibashi, Masatoshi Nagase, Tamao Sato, Mai Hôshô


    Inhalt:
    Tokio, Shinjuku U-Bahn-Station: 54 junge Mädchen begehen kollektiven Selbstmord, indem sie sich vor die Bahn werfen. Die Polizei muss hilflos mit ansehen, wie infolge dessen eine wahre Welle von Selbstmorden junger Menschen das ganze Land schockiert. Inspektor Kuroda stößt bei seinen Ermittlungen auf eine mysteriöse Website, die die Wurzel allen Übels zu sein scheint. Als dann ein sadistischer Psychopath festgenommen wird, der sich selbst als Anführer des "Suicide Clubs" bezeichnet, scheint der Fall gelöst. Doch die Selbstmorde gehen weiter...

    zur DVD:
    Label: I-On New Media / Warner
    VÖ-Termin: 25. April 2005
    Regionalcode 2
    Verpackung: Keep Case (Amaray) im Pappschuber
    Tonformat: Deutsch, Japanisch
    Laufzeit Bonus bzw. Extras: 72 min


    Trailer:

  • Habe den vor einigen Jahren aus 'ner Videothek geliehen, als ich auf 'nem übelsten J-Horror Trip war.
    Ganz ehrlich, da waren viele skurrile Sachen dabei, viel Schwachsinn und dann unterirdisch bekloppte Streifen wie "Suicide Circle".
    So gesehen ist die Story sicherlich interessant. Aber der Film hat keine Story, jedenfalls keine, der man folgen kann.
    Hier geben sich Bullshit und Schwachsinn gegenseitig die Klinke in die Hand.
    Da gab es eine Szene im Film, wo ich bis heute nicht weiß, was sie mir sagen will.
    In dieser Szene sieht man einen blond gefärbten Bösewicht (?) der auf einer Bowlingbahn steht. Dieser fängt dann an in schlimmster J-Pop Manier zu trällern und tritt dabei mehrmals auf einen Sack, wo sich eine lebende Katze drin befindet.
    Allgemein ging mir der J-Pop hier gewaltig auf den Sack.
    Der Film ist eine Tortur, im negativen Sinne.

    Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!

  • Kranke Scheiße, da hab ich schon überlegt selbst Suicde zu begehen und den Club der Selbstmörderinnen beizutreten. Die recht zusammenhangslos wirkenden Selbstmorde ergeben nach genau einer Stunde mehr Sinn, wenn der Suicide Club auftaucht. Etwas nervig ist dieses komische Husten eines der Clubmitglieder wenn dieser mit den Ermittlern telefoniert, dass hat was von Fulcis New York Ripper mit dieser nervigen Donald Duck Sprache des Killers. Ein ansprechender Kopfschuss bei einem Selbstmord und Girl J-Pop Songs dazu, dass wirkt alles nicht verständlich. Der Psychoboss, der sich selbst „Charles Manson des Informationszeitalters“ nennt, spielt seine Rolle gut und genau diese Momente samt einer Entführung von Girls die dann zu Tode gemacht werden, sind die gelungensten des Films. Die Splatterszenen sind auch gut, wenn gleich man kein Festival der Blutszenen erwarten sollte. Die Handlung ist im letzten Teil des Films nicht zu verstehen, vielleicht muss man dafür auch die Texte der JPop Girlbands verstehen können, ob die noch eine Botschaft vermitteln, was ich mal annehme, ansonsten ergibt der Film am Ende keinen Sinn. Die 2.Film Hälfte ist hier Sic, die erste hingegen etwas zu lahm. Durch die gute Besetzung und die „süssen“ Suicidegirls kann man ihn aber durchschauen.

    Suicide Circle ist Schwachsinn und das Drehbuch wohl während eines Drogentripps entstanden, aber wenigstens ist der Schwachsinn gestört.

    [film]5[/film]
    [pilz]7[/pilz]

  • J-Pop Ohrwürmer des Todes, wer würde da nicht Selbstmord begehen wollen oder ist das etwa ein Trigger? Eine Frage die mir jetzt noch unklar ist, obwohl ich den Film bestimmt 4-5 mal gesehen habe. Der Film schafft es, im ersten Teil wie schon beschrieben für die Menschen die die Selbstmorde begehen wenig Empathie entgegen zu bringen, die Jugendliche scheinen Spaß daran zu haben sich umzubringen, erst als die Ermittler und andere Personen im Film in die Story immer mehr hineingezogen werden, wächst eben diese Empathie und trägt den Film bis zum Ende. Und eben hier, wird es immer verwirrender, die Zusammenhänge richtig zu deuten.


    [film]8[/film]

    Das ist der Weg unsichtbar zu sein. Werde einfach ein Teil der Nacht.
    Ziehe mit dem Wind und die Schatten. Tue was du tun musst, frei vom jeden Gefühl,
    so dass keine Seele es fühlt und kein Herz es hört.

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